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Grundzüge der Waldorfpädagogik

Ethik und Individualität

„Die Waldorfpädagogik folgt einem Menschenbild, das im Sinne des ,ethischen Individualismus‘ Steiners auf Freiheit zielt, d.h. darauf, unabhängig von inneren und äußeren Zwängen aus individueller Einsicht handeln zu können. Letztlich soll jeder Mensch als Erwachsene/r in der Lage sein, sich selbst zu folgen und sein Leben nach seinen eigenen, nur an ihm und seinem persönlichen Schicksal zu messenden Maßstäben zu führen. Das aber ist genau das, was u.a. auch die zukünftige Arbeits- und Wirtschaftswelt von den Menschen verlangt."

 

Kräfte und Fähigkeiten

„Im Zentrum der Waldorfpädagogik steht nicht die Vermittlung von Kenntnissen und abprüfbarem Wissen, sondern diese Pädagogik beanspruchte immer schon, Fähigkeiten zu bilden. Im Sinne der sogenannten ,formalen Pädagogik‘ wählt der Waldorflehrplan seine Stoffe primär unter dem Gesichtspunkt aus, welche Kräfte und Fähigkeiten die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit diesem Stoff bilden können. Es versteht sich, dass es dabei nicht (zumindest nicht in erster Linie) um Qualifizierung geht."