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Info-Veranstaltungen

Das ganze Jahr werden verschiedene Informationsveranstaltungen für Eltern der zukünftigen Erstklässler und Erstklässlerinnen und andere Interessenten angeboten. Das Ziel dieser Veranstaltungen ist einerseits, Informationen über die Schule und die Besonderheiten der Unterrichtsziele und –methoden darzustellen, andererseits eine Plattform für den Austausch über die elterlichen Erwartungen und die pädagogischen Absichten zu ermöglichen. Es wird empfohlen viele dieser Veranstaltungen zu nutzen, um sich ein möglichst umfassendes Bild über unsere Schule und die Waldorfpädagogik zu machen.

Herbstfest
Das Herbstfest lädt Kinder und Eltern ein die Schule spielerisch kennen zulernen.

Info-Abend I:
Überblick und Einführung in die Waldorfpädagogik durch Lehrer und Lehrerinnen aus verschiedenen Bereichen., z.T. auch ergänzt und unterstützt durch Erfahrungsberichte von Eltern und ehemaligen Schülern.

Offener Samstag: Im Anschluss an eine öffentliche Monatsfeier mit Darbietungen von Schülern verschiedener Jahrgangsstufen aus dem Unterrichtsgeschehen, gibt es die Gelegenheit zur Führung durch die Schule und der beobachtenden Teilnahme an Unterrichtsstunden unterschiedlicher Klassen.

Basar:
Am Basar können sich Interessierte in der großen Schülerarbeitenausstellung ein Bild von der Umsetzung des Lehrplans jeder einzelnen Klassenstufe machen

Info-Abend II:
In dieser Veranstaltung können die Eltern praktische Übungen aus den pädagogisch-künstlerischen Bereichen (z.B. bewegtes Klassenzimmer, Fremdsprachenunterricht in der Unterstufe, Eurythmie, Rechnen, Aquarellmalen und Formenzeichnen) durch eigenes Tun kennenlernen und über deren Zielsetzungen diskutieren.

Werkstätten-Rundgang:
Beim Rundgang durch die Werkstätten erläutern Fachlehrer  ihr Unterrichtskonzept und am Ende können Eltern selbst in einer der Werkstätten aktiv werden um das Handwerk auszuprobieren.

Info-Abend III:
An diesem Abend dominieren die Themen Oberstufe und Schulorganisation. Die unterschiedlichen Abschlussmöglichkeiten, der Sinn von außerschulischen Praktika und Klassenspielen, die Schul- und Klassenfinanzierung, die Mittagsverpflegung, die Schulbuslinien, sowie die Nachmittagsbetreuung werden aufgezeigt und erläutert. Außerdem wird ein Überblick über Elternengagement und Mitgestaltung gegeben.

Info-Abend "Waldorf kompakt":
Dieser Abend ist vorallem darauf konzentriert, die besonderen Voraussetzungen, Anliegen und Bedürfnisse der in eine höhere Klasse aufzunehmenden Schüler zu erörtern. Jedoch können auch Eltern die zuvorige Infoveranstaltungen nicht nutzen konnten an diesem Abend einen Überblick erhalten.


 

Das Aufnahmeverfahren

Kriterien für die Schulaufnahme:
In Bezug auf die Schulaufnahme halten wir uns an die Gesetzeslage. Ein erfolgreicher Schulbesuch sollte gegeben sein durch körperliche, seelische und geistige Schulreife.
In einem Aufnahmegespräch mit „Probeunterricht“, der von einer Lehrein und einer Therapeutin durchgeführt wird, werden diese Kriterien geprüft. Außerdem achten wir auf ein ausgewogenes Mädchen- Jungenverhältnis und eine erfolgversprechende Zusammenarbeit mit dem Elternhaus (Interesse für und Umsetzung der Waldorfpädagogik auch im häuslichen Bereich)


Übergang Kindergarten Schule
Es findet eine enge Zusammenarbeit mit den Waldorferzieherinnen statt. Kinder, die Förderbedarf haben werden z.B. in die Heileurythmie geschickt. Die Waldorferzieherinnen sind bei der Zusammenstellung der 1. Klasse dabei, ihr Wort hat Gewicht, weil sie die Kinder unter Umständen schon drei Jahre lang kennen. Von anderen Kindergärten erwarten wir Berichte über die Kindergartenzeit, Schemata dafür werden an den Informationsabenden ausgeteilt.


Das Aufnahmegespräch:
Während der Info-Veranstaltungen liegen Listen mit Terminen für die Aufnahmegespräche aus, in die sich die interessierten Eltern eintragen können. In den ersten Monaten des Jahres werden diese Gespräche durchgeführt. Die Schulfähigkeit der Kinder wird in kleinen Gruppen geprüft.

Um eine fundierte Empfehlung zu ermöglichen wird besondere Aufmerksamkeit auf folgende Punkte gelegt:

  • die vorhandenen Grob- und Feinmotorik
  • den Gleichgewichtssinn
  • die gesamte Körperbeherrschung
  • die Gedächtnisfähigkeit 
  • die Zählfähigkeit 
  • die Fähigkeit, nachzumalen und einfache Formen zu identifizieren
  • das Nachklopfen von Rhythmen
  • die allgemeinen Malfähigkeiten

Während der Beobachhtungsphase der Kinder betreuen erfahrene Schuleltern die Eltern der zukünftigen Schulkinder. Entstandene Fragen können dabei besprochen und beantwortet, Erfahrungen und Erwartungen ausgetauscht und Kontakte aufgebaut werden.
Anschließend wird mit den jeweiligen Eltern der Kinder ein Abschlussgespräch über den Verlauf des Aufnahmegesprächs und die Beobachtung des Kindes geführt. Empfehlungen über die Schulreife, den Förderbedarf usw. werden erläutert und mit den Eltern besprochen. Die Aufnahmegespräche werden von einer Lehrkraft und einer Therapeutin durchgeführt, die Kindergartenberichte unterstützen bei der Bildung des Gesamteindruckes. Bei Klärungsbedarf wird zusätzlich der Rat der Schulärztin eingeholt.


Die Aufnahme:
Nachdem die Kinder von ihren Eltern formal angemeldet wurden, wird die Klasse – unter Berücksichtigung der Erkenntnisse der Aufnahmegespräche – zusammengestellt und die Eltern darüber schriftlich informiert.

Die schulischen Aufnahmekriterien beinhalten die Bewertung:

  • der Schulreife (die körperliche, seelische, kognitive und soziale) des Kinde
  • die Klassenausgewogenheit von Mädchen und Jungen
  • der Altershomogenität
  • der Möglichkeit einer positiven Zusammenarbeit mit dem Elternhaus
  • des Grades der Übereinstimmung  in pädagogischen Fragen.

Wird das Kind als schulreif und die Schule als die adäquate Einrichtung angesehen, erfolgt ein „Beitragsgespräch“ zwischen den Eltern und dem Beitragskreis der Schule. Sind die finanziellen Vereinbarungen geklärt, wird der Schulvertrag von den Eltern und der Geschäftsführung der Schule unterzeichnet.


Aufnahme von Quereinsteigern

Alle Aufnahmeanträge laufen über das Aufnahmegremium für Quereinsteiger, das die Zuständigkeit für die inhaltliche und prozedurale Durchführung des Aufnahmeverfahrens wahrnimmt. Das Gremium besteht aus einer hauptamtlichen und einer beratenden Person. Die Mitglieder des Aufnahmegremiums für Quereinsteiger werden von der Beratungskonferenz für drei Jahre gewählt.
Das Aufnahmegremium für Quereinsteiger arbeitet eng mit dem Schulbüro und dem Beitragskreis zusammen und ist der Ansprechpartner derselben sowie der anfragenden Eltern. Aufnahmegespräche erfolgen unter Hinzuziehung des Klassenlehrers/Klassenbetreuers und eines Fachlehrers. Das Aufnahmegremium für Quereinsteiger prüft die Anmeldeunterlagen, die Klassensituation und bereitet eine Vorauswahl und eine Empfehlung die Aufnahme betreffend vor. Nach der Aufnahme werden Berichte über den Schüler oder die Schülerin eingefordert und zum Abschluss der Probezeit wird eine endgültige Entscheidung über die Aufnahme getroffen. Nicht entsprochenen Aufnahmeanträgen werden durch das Aufnahmegremium für Quereinsteiger in Wartelisten zusammengefasst und am Ende des Jahres werden die Eltern über evtl. spätere Aufnahmechancen informiert.

  • Das Aufnahmegremium für Quereinsteiger ist verpflichtet, dem Schüler und den Eltern nach Ablauf der Probezeit schriftlich mitzuteilen, ob diese bestanden ist.
  • Eine Kopie des Schriftstücks wird in der Schülerakte abgelegt.
  • Das Aufnahmegremium für Quereinsteiger bemüht sich, Neuaufnahmen jeweils bis zum Schuljahresende abzuschließen.