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Andorra

von Max Frisch

Theaterprojekt der 12. Klasse

Freitag/Samstag 17./18.11.2017, 20:00 Uhr
Sonntag, 19.11.2017, 18:00 Uhr

Die 12. Klasse spielte nicht „Nichts“, so wie ursprünglich angekündigt, sondern doch etwas - ein aufrüttelndes Stück gegen Vorurteile, Ausgrenzung und Diskriminierung: „Andorra“ von Max Frisch, das nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat.

Wie schnell man sich Bilder von anderen Menschen macht und welche Wirkung diese Bilder haben, zeigt Frisch an den Bewohnern des Kleinstaates Andorra. Dieses Andorra hat aber nichts mit dem wirklichen Kleinstaat zu tun, sondern ist nur ein Name für ein „Modell“. In diesem erfundenen Andorra lebt Andri, vom dem der Lehrer Can behauptet, er sei ein jüdisches Kind, das er einst von den „Schwarzen“ gerettet und als Sohn angenommen habe. Andri wächst in der Annahme heran, ein Jude zu sein. Er sieht sich in zunehmendem Maße mit Vorurteilen der Andorraner konfrontiert, zunächst noch verdeckt, dann jedoch immer offener und schamloser. Auf der Suche nach seinem eigenen Selbst wird er immer mehr zum Außenseiter und identifiziert sich schließlich ganz mit dem Bild, das sich die Andorraner vom ihm machen. Andris große Liebe ist Barblin, mit der er aus Andorra auswandern möchte. Der Lehrer und Vater Barblins verweigert ihm jedoch die Heirat und entschließt sich, Andris wahre Identität zu enthüllen. Durch den drohenden Einmarsch der Schwarzen spitzt sich die Lage bedrohlich zu...


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Hinter den Kulissen