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Unser Hort

Unser Hort bietet 25 Kindern der 1. bis 4. Klasse eine familienergänzende Betreuung durch zwei pädagogische Fachkräfte, in der Regel ausgebildete SozialpädagogInnen oder ErzieherInnen mit der Zusatzqualifikation Waldorfpädagogik. Ein Tag im Hort beginnt nach Unterrichtsende mit Begrüßung jedes einzelnen Kindes durch die PädagogInnen. Der Tag ist rhythmisch in Ein- und Ausatemphasen gegliedert. Diese einzelnen Phasen werden von einem pädagogisch ausgearbeiteten Rahmen gehalten.


Die Räume

Am Oberen Neubergweg befindet sich die Waldorfschule, umgeben von Grünanlagen.

Der Hort liegt im Untergeschoss des Hauptgebäudes mit einer schönen großen Fensterfront zum Freispielgelände mit Spielplatz, Ruhebänken, Tischtennisplatten und Sportplatz.

Im Raum bieten vielfältige Nischen- und Eckenbildungen:

  • eine gemütliche Teeküche mit Sitzecke
  • Puppenspielhaus
  • Ruheraum
  • Bauecke
  • Schulspielecke
  • Stühle und Tische zum malen, basteln, Brettspiele spielen etc.
  • Zahnputzbereich

Für das Mittagessen haben wir nochmals einen separaten Raum.

Und für die Hausaufgabenzeit stehen uns die Klassenzimmer im Erdgeschoss zur Verfügung.


Mittagessen

Das vollwertige Mittagessen, das wir aus unserer Schulküche erhalten, wird gemeinsam eingenommen; in der familiären Atmosphäre helfen alle mit.


Raus bei jedem Wetter

Bei jedem Wetter gehen wir nach dem Essen für eine Stunde nach draußen; in den Park, in die Weinberge, ins nahe Wäldchen. Dies alles sind Orte, die für uns leicht erreichbar sind. Die richtige Kleidung ist dabei natürlich notwendig. Je nach Jahreszeit finden die Kinder schnell in ein freies Rollenspiel, fahren Schlitten, lassen Drachen fliegen; wir bieten Bewegungsspiele an oder sitzen gemütlich zusammen.


Hausaufgabenbetreuung

Bei den Hausaufgaben teilen sich die Kinder nach Altersstufen auf. Dabei schaffen wir für die Kinder einen Rahmen, in dem sie ungestört ihre Aufgaben erledigen können. Wenn es nötig ist, geben wir Hilfestellungen. Ruhe von außen ist auch hier wichtig, da es die Kinder sehr viel Kraft kostet, sich wieder zu sammeln.


Projektarbeit und Freispielzeit

Am Spätnachmittag wird noch einmal gemeinsam gevespert, außerdem gibt es verschiedene Bastelangebote je nach Jahreszeit, weitere Freispielmöglichkeiten oder die Kinder arbeiten an längerfristigen Projekten. So hatten wir einmal das Thema „Reise in das Morgenland", bei dem wir jeden Tag mit unserem fliegenden Teppich den Orient besucht haben und viele spannende Dinge erlebt, entdeckt, gehört, gebastelt, gefühlt, gerochen etc. haben.

Immer wieder machen wir für die Kinder über eine bestimmte Zeit an einem festen Wochentag ein gezieltes Angebot. Im Herbst kann dies z. B. jeden Donnerstag das Drachenbauen sein oder im Sommer jeden Dienstag ein Schwimmbadbesuch.

Die Gestaltung von Festen fällt ebenfalls in diese letzte „Einatemphase", Zeit und Raum auch um die Geburtstage unserer Kinder zu feiern. Zwischendurch haben die Kinder bei uns natürlich jede Menge Zeit zum „Ausatmen", um frei zu spielen, zu toben, zu reden, rennen, rangeln oder einfach auch mal auszuruhen. Den festen Rahmen brauchen die Kinder als Halt und zur Orientierung, doch kein Tag ist wie der andere und freudig erwarten wir täglich, was uns der gemeinsame Tag schenken mag.


Der Jahreslauf und seine Feste

Dies erleben die Kinder bei uns nicht nur durch das jahreszeitlich angebotene Bastelangebot und anderen Tätigkeiten, sondern auch durch die Raumgestaltung. Zum einen haben wir einen Jahreszeitentisch, der das im Raum wider spiegelt, was in der Natur gerade lebt.

Zum anderen auch durch die Atmosphäre, wie z. B. mehr Gemütlichkeit im Winter und offene Türen und Fenster im Sommer.

Auch durch die tägliche Draußenzeit erleben die Kinder den Jahreskreislauf intensiv. Schnee, Regen, Sonnenschein, Kälte, Wärme lassen die Kinder durch das Wahrnehmen mit den Sinnen vielfältige Stimmungen empfinden.

Einen großen Bogen durch das Hortjahr spannen die Feste als Höhepunkt einer bestimmten Zeit, beginnend mit dem Herbstfest und dem Michaelifest, bei dem die Kinder Kräfte messen dürfen, über Erntedank, Advent, Weihnachten bis hin zu den christlichen Frühjahrs- und Sommerfesten (Ostern, Pfingsten, Johanni).

Wir gestalten diese Feste ganz unterschiedlich. Einmal als kleines Fest innerhalb der Gruppe, ein anderes Mal gemeinsam mit den Eltern oder sogar als großen Zusammenschluss mit der Schule.


Elternarbeit

Unser erstes Kennenlernen beginnt mit einem Aufnahmegespräch, bei dem die Eltern etwas über unsere Einrichtung und wir schon ein wenig über das Kind erfahren. Vor den Sommerferien laden wir die neuen Kinder zu einem Schnuppernachmittag ein, damit sie den Tagesablauf schon erleben können.

Der regelmäßige und vertrauensvolle Kontakt zwischen Eltern und Erziehern ist uns sehr wichtig und daher bieten wir folgende Kontaktmöglichkeiten an:

Elterngespräche, Tür und Angelgespräche, Elternabende, gemeinsame Ausflüge und Feiern von Festen (z.B. Advent oder Sommerfrühstück) und regelmäßige Elternbefragungen.


Das Hortteam

besteht aus 2 ErzieherInnen für den Hort.

Frau Schwind und Herr Müller
aufgrund der diesjährigen Gruppenvergrößerung wird unser Team zudem durch Frau Kugele verstärkt.

Es gibt regelmäßige Teambesprechungen unter den Erziehern und die ErzieherInnen besuchen die wöchentlichen Lehrer- und Klassenkonferenzen sowie die Qualitätsschulungen der Waldorfschule.


Öffnungszeiten:

Montag – Donnerstag, 12:15 bis 18:00 Uhr
Freitag 11:15 bis 16:15 Uhr

Insgesamt haben wir nur 35 Schließtage in den Ferien.


Kontakt Hort:

Frau Schwind, Herr Müller, und Frau Kugele

Tel. 0931–79655-65 (Mo-Do 11:00–12:00 und Fr 10:00–11:00 Uhr)

E-Mail: hort(at)waldorf-wuerzburg(dot)de

Mehr Informationen auch hier im Hortkonzept

und Info-Faltblatt Nachmittagsbetreuung (Stand 2009)